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Geschäftsführer / Referent für Friedensarbeit
Markus Weber
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Ziviler Friedensdienst in Israel/Palästina

Hier erscheinen aktuelle Berichte der FriedensarbeiterInnen im Projekt "Ziviler Friedensdienst in Palästina und Israel", Christina Bermann-Harms und Jochen Stoll, aus Beit Jala bei Bethlehem in Palästina.

Die Freiburger Bistumsstelle unterstützt das Projekt der  Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart, die seit Herbst 2007 gemeinsam mit dem Forum Ziviler Friedensdienst Träger dieses Projektes des Zivilen Friedensdienstes in Palästina und Israel ist:

Gemeinsam mit den einheimischen Partnerorganisationen soll das Projekt Möglichkeiten für Kontakte und Begegnungen zwischen Israelis und Palästinensern eröffnen.
Ein Schwerpunkt ist der interreligiöse Dialog zwischen Juden, Christen und Muslime über Fragen des Friedens und der Menschenrechte. Außerdem sollen Seminare zur Weitergabe von Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und des gewaltfreien Widerstands bei Menschenrechtsverletzungen durchgeführt werden.

Jochen Stoll, der aus dem Erzbistum Freiburg stammt, ist im Januar 2008 nach Ost-Jerusalem ausgereist und hat die Vorbereitungsarbeiten für den Projektstart in Ost-Jerusalem aufgenommen.
Christina Bermann-Harms hat sich von März bis Juni 2008 an der Akademie für Konflikttransformation für ihre künftige Aufgabe qualifiziert. Im Juli 2008 begann "offiziell" ihre Mitarbeit im Projekt. Im November 2008 war sie zu Gast bei der Diözesanversammlung in Karlsdorf-Neuthardt.

Die einheimischen Partnerorganisationen des Projekts sind:

  • Rabbiner für die Menschenrechte (Rabbis for Human Rights)
    Die Organisation RHR wurde 1988 als Reaktion auf die Menschenrechtsverletzungen an Palästinensern im Westjordanland und in Gaza, auf Initiative von Rabbinern verschiedener jüdischer Strömungen gegründet. Die Organisation tritt für den Schutz von Menschenrechten, interreligiösen Dialog und Frieden ein. Darüber hinaus widmen sie sich politischen und sozialen Fragen innerhalb der israelischen Gesellschaft.
    Ziel ihrer Arbeit ist es, sowohl religiöse wie auch nicht-religiöse Teile der israelischen Bevölkerung daran zu erinnern, dass das Judentum mit der biblischen Sorge für den "Fremden in deiner Mitte" vereinbar ist.
    Die RHR sind dem ökumenischen Dialog verpflichtet und in verschiedenen nationalen und internationalen Netzwerken verankert.
  • Arab Educational Institute(AEI)
    Das AEI ist eine Nichtregierungsorganisation, die Pax Christi International angegliedert ist. Sie wurde 1986 in Bethlehem von einer Gruppe palästinensischer Pädagogen gegründet. Ihr Ziel ist der Aufbau einer freien, demokratischen und kulturell pluralistischen palästinensischen Gesellschaft sowie die Ausbildung einer selbstbewussten palästinensischen Identität. Das AEI arbeitet vor allem mit Jugendlichen, Frauen und Pädagogen. Seine Aktivitäten umfassen ein interreligiöses Unterrichtsprogramm in 14 palästinensischen Schulen, gewaltfreies Training, Dokumentation palästinensischer Biografien (oral history) sowie Seminare für und Theater mit Jugendlichen. Im AEI arbeiten Christen und Muslime zusammen.

Unterstützen auch Sie das Projekt "Ziviler Friedensdienst in Palästina und Israel" und die Aktivitäten des Projekts mit Ihrer Spende.

Mehr zur Lage in Palästina finden Sie hier http://www.paxchristi-freiburg.de/html/kairos_dokument.html

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